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Achtsamkeit und Psychotherapie

Achtsamkeit in der Psychotherapie

In der Psychotherapie hat die Achtsamkeit schon seit längerem Einzug gehalten. Nicht zuletzt seit Jon Kabat-Zinn mit seiner achtsamkeitsbasierten Streßreduzierung große Erfolge verzeichnet konnten, haben sich weltweit eine ganze Reihe von Psychologen mit der Achtsamkeitstechnik beschäftigt und vermitteln diese nunmehr an ihre Patienten. Die achtsame Weltsicht kann sowohl Angst, Depressions- als auch Burnout Patienten dabei helfen, den Kontakt zur Realität wieder zu erlangen und wieder in Balance zu kommen. Achtsamkeit ist das ideale Gegengift gegen die diversen negativen Gedanken und Gefühlsstrukturen, die bei derartigen psychologischen Störungen vorherrschen.

Achtsamkeit wird immer wichtiger

Über die letzten Jahre ist die Achtsamkeitslehre in der Psychologie immer wichtiger geworden. Auch bei der Behandlung von Menschen mit unheilbaren Krankheiten hat sich die Achtsamkeitsmeditation als große Hilfe für die Patienten erwiesen. Dies hat auch damit zu tun, daß die Menschen mehr und mehr Abstand von ihrem herkömmlichen Glauben nehmen und daher "weltlichen" anstatt "geistlichem" Beistand suchen. Darüber hinaus ist die Achtsamkeitslehre in den Fokus des Interesses gerückt, da immer mehr Menschen der westlichen Gesellschaft unter streßinduzierten physischen und psychischen Erkrankungen leiden. Währen die Gesellschaft den Menschen zu immer mehr Geschwindigkeit und Streß treibt, suchen viele Menschen mittlerweile die Ruhe im "Hier und Jetzt".

ACT Therapie

Im Rahmen der sogennanten acceptance and commitment Therapie macht man sich ebenfalls die Lehren der Achtsamkeit zu Nutze. Schließlich hat man erkannt, daß eine Vielzahl von psychsischen Erkrankungen, wie die Angst und die Depression, häufig deswegen soviel Leid und Probleme im Alltag hervorrufen, weil die meisten Menschen versuchen, ihre Angst- und Depressionsgefühle zu bekämpfen und loszuwerden, anstatt sie zu akzeptieren und "einfach" weiterzuleben. Durch die Akzeptanz werden die negativen Gedankenspiralen schwächer. Ohnehin liegt die wesentliche Wirkung der Achtsamkeit im Rahmen der ACT Therapie darin, automatische Gedanken- und Gefühlsabläufe zu unterbrechen. Bei den meisten Menschen, nicht nur bei den Angst und Depressionserkrankten, führen nämlich negative Gedankenabläufe zu einer starken Identifikation mit den Gedanken. Die meisten Menschen nehmen ihre eigenen Gedanken für bare Münze. Treten große Sorgen auf, geht man davon aus, daß auch die Wirklichkeit mit großen Problemen belastet sei. Dies ist jedoch häufig nicht richtig. Durch die Achtsamkeit kann man sich darüber bewußt werden, was man gerade denkt und fühlt. Man wird zum Beobachter der eigenen Gedanken und stoppt damit die Identifikation mit den Gedanken. Auch wenn das merkwüdig klingt aber man trennt somit das eigene Ich in einen Teil der fühlt und denkt und in einen anderen Teil, der den ersten Teil beim Denken und Fühlen beobachtet. So gewinnt man Distanz ohne Gedanken zu unterdrücken oder auszublenden. Im Englischen bezeichnet man dies als "self-monitoring".

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