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Was ist Achtsamkeit?

Bestandsaufnahme: Wie entsteht Streß?

Stress im Alltag - Achtsamkeit hilft

Bevor wir lernen, wie man den Streß durch die Techniken der Achtsamkeit reduziert, lohnt es sich einen Blick darauf zu werfen, wie der Streß eigentlich ensteht. Hierauf gibt es viele Antworten. Natürlich gibt es echte äußere Stressoren, z.B. wenn uns ein bissiger Hund verfolgt oder wir vor einem Vulkanausbruch oder einer anderen Naturkatastrophe flüchten müssen. Auch schwerwiegende, traumatische Erlebnisse können zu Streß führen. Von diesen Situationen abgesehen, entsteht der Streß jedoch ausschließlich an einem Ort: in unserem Kopf. Der ständige Gedankenfluß sorgt für die Streßgefühle und die entsprechenden Auswirkungen. Unser Verstand kann nicht aufhören, zu plappern. Die Inder nennen das "Affengeschnatter".

Affengeschnatter

Wenden wir uns zunächst diesem Affengeschnatter zu. Als Affengeschnatter lassen sich zunächst alle Gedanken zusammnfassen, die keinen oder nur einen geringen Bezug zur Realität haben. Wenn man von schönen Tagträumen an einen Urlaub in der Südsee absieht, ist dieses Affgengeschnatter meistens negativer Art. Sätze, wie: "Was mag X wohl von mir denken?", "Habe ich nichts vergessen?" "Habe ich eigentlich in der email erwähnt, daß...", "Schaffe ich das überhaupt?", "Bin ich dazu in der Lage?", "Ist das nicht zu gefährlich", "Er liebt mich bestimmt nicht mehr", "Was würde wohl passieren, wenn" und ähnliche Gedanken schwirren immer und immer wieder in unsere Köpfen herum. Interessiert Sie, wie und warum dieses Affengeschnatter entsteht? Dann lesen Sie hier weiter.

Was ist Achtsamkeit / Mindfulness?

Achtsamkeit - in der Gegenwart leben

Ruhe und Frieden im Kopf durch Achtsamkeit

Die Affen kann man bändigen und zwar mit Achtsamkeit bzw. Mindfullness. Was genau versteht man also unter diesen Begriffen? Achtsamkeit / Mindfulness ist eine offene, akzeptierende und gleichmütige Einstellung gegenüber allen Emotionen und Gedanken, die in der Wahrnehmung, im Bewusstsein auftreten. Hierzu zählen sowohl echte Gedanken und Überlegungen, wie auch Gefühle von Angst, Trauer, Haß, Freude, Euphorie etc. wie auch körperliche Gefühle. Achtsam handelt, wer sich voll und ganz dem zuwendet, was er gerade macht bzw. was gerade passiert, ohne die Geschehnisse oder Gedanken zu bewerten. Wirklich im Hier und Jetzt zu sein, stoppt das Affengeschnatter und reduziert somit nachhaltig den Streß. Ruhe und Gelassenheit verstärken sich. Durch das Erlernen der Achtsamkeit ohne ständige Bewertung von Gedanken und Gefühlen gewinnt man den weiten Blick auf die Dinge, kann sich aber andererseits leichter von einzelnen Themen leichter lösen, in die wir uns üblicherweise verbeißen, was zu Streß, Ängsten und Unwohlsein führt. Aus diesem Grund wird die Achtsamkeit auch mittlerweile in der Psychotherapie eingesetzt. Sie ist aber für jeden Menschen gewinnbringend einsetzbar. Achtsam sein bedeutet konkret, im Jetzt zu bleiben und den Moment umfassend zu erleben und im Idealfall zu genießen. Dadurch kreiiert man Abstand zu den Problemen, man installiert im Kopf sozusagen einen inneren Beobachter. Je mehr dieser innere Beobachter aktiv ist, desto leiser wird das Affengeschnatter und so langsamer der Gedankenstrom und man wird nicht mehr von Gedanken und Gefühlen mitgerissen. Auf diese Weise lassen sich sogar heftige Gefühle wie Panik, Angst, Wut und Agression mildern. Man sollte daher nicht gegen diese Gefühle kämpfen, sonden sie schlicht beobachten und warten bis sie vorübergehen.

Worin liegt der Unterschied zur Konzentration?

Achtsamkeit und Konzentration

Achtsamkeit ist eine offene Einstellung gegenüber der Außenwelt

Konzentration ist eher eine Verengung der Sichtweise, während die Achtsamkeit einer Verbreiterung und Öffnung des Geistes gleichkommt. Man entwickelt eine beruhigende und stabilisierende Offenheit. Ereignisse werden offen erlebt.
Achtsamkeit und die buddhistischen Wurzeln,
Im Buddhismus ist die Entwicklung der Achtsamkeit eines der wichtigsten Elemente. Achtsam für den Buddhisten bedeutet es, im Hier und Jetzt zu sein und sich somit aller seiner Gedanken, Gefühle und Empfindungen voll bewusst zu sein. Entscheidend ist der Aspekt, dass diese Ereignisse im Kopf nicht bewertet werden. Ansonsten verwickelt man sich wieder in Gedanken und reist aus der Gegenwart in die Vergangenheit oder Zukunft.

Achtsamkeit und unangenehme Gefühle

Achtsamkeit gegen unangenehme Gefühle

Achtsamkeit hilft gegen Angst und Depressionen

Gefühle gehören zum täglichen Leben eines jeden Menschen. Doch manchmal erdrücken uns die Gefühle, der Angst, der Wut unt der Trauer. Einige Menschen schaffen es dabei gar nicht mehr aus den Gefühlen wieder auszusteigen, andere versuchen mit Gewalt dagegen anzukämpfen. Beides ist sicherlich nicht gut... Unter "Achtsamkeit gegen unangenehme Gefühle" zeigen wir, was man am Besten gegen unangenehme Gefühle unternimmt.

Achtsamkeit in der Psychologie

Mittlerweile gibt es diverse Anwendungsfelder der Achtsamkeitssichtweise in der Psychologie und Psychotherapie. Verschiedene Richtungen wie z.B. die MBT (Mindfulness based psychotherapies), MBSR (Mindfulness-based stres-reduction), Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) oder die Mindfulness-based cognitive therapie (MBCT). Anwendungsfelder sind Depressionen, Ängste, Panikattacken, ADS, ADHS, Burn-Out und psychosomatische Streßerkrankungen. Mehr Informationen zu Achtsamkeit gegen Ängste und Depressionen haben wir in einem eigenen Bereich zusammengestellt. Mehr...

Bücher Tipps

Das Thema Achtsamkeit in allen Facetten wird mittlerweile in vielen Büchern behandelt. Die besten Bücher aus den verschiedenen Bereichen haben wir in unserem SHOP sowie in unserem neuen Bereich "Buchrezensionen" zusammengestellt.

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SHOP der Achtsamkeit

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