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Affengeschnatter - der ständige Gedankenwirbel

Affengeschnatter - die Entstehung

Wie entstehen diese ständigen Gedankenwirbel in unserem Kopf? Eigentlich spielt sich in unseren Köpfen etwas ganz normales ab. Denn das Gehirn wurde von der Schöpfung dazu entwickelt, ständig zu prüfen und zu vergleichen, welche Gefahren und Risiken auftreten könnten und wie diese behandelt werden sollen. Sinnvoll ist diese Funktion allerdings nur bei echten Bedrohungen für den Körper und das Leben, wie früher durch den Säbelzahntiger oder durch Situationen, die wir zuvor erwähnt haben. Echte, reale Angriffe auf unseren Körper sind mittlerweile allerdings selten geworden. Heute sind es eher viele Ereignisse rund um den Alltag, die Gesundheit, Beziehungen und vor allem dem Beruf, die im Gehirn immer und immer wieder ablaufen und von dem internen Alarmsystem unseres Gehirns ebenfalls als Angriff interpretiert werden. Der zuständige Teil unseres Gehirns kann nämlich nicht zwischen echten körperlichen und den vorgestellten Gefahren für die verschiedenen Facetten unseres Egos unterscheiden. Hieraus folgt ein ständiger Anspannungszustand, den wir als Leiden empfinden. Es ist dasselbe Leiden, das auch in der buddhistischen Lehre als die größte Belastung des menschlichen Lebens angesehen wird. Man kann es auch kurz fassen: Denken ist (oft) Leiden (jedenfalls soweit es sich um das Affengeschnatter und nicht um konstruktives Denken handelt).

Affengeschnatter im Streß

Diese Tendenz des Gehirns kann sich – je nach Streßsituation – auch noch deutlich verstärken. Denn jede dieser Angriffsgedanken des Gehirns hat die Tendenz, sich im Gehirn zu wiederholen, weil die einmal eingetretene Anspannung (und im übrigen elektrisch meßbare Spannung) im Gehirn sich nicht so schnell wieder abbaut. Solange die Spannung sich aufrechterhält, werden die entsprechenden Gedanken immer und immer wieder wiederholt. Hinzu kommt, daß das Gehirn nach jetzigem Kenntnisstand das Denken auch gerade dazu benutzt, um einmal eingetretene Spannungen abzubauen. Das Denken ist daher nicht nur eine Folge von Spannungen, die im Gehirn vorhanden sind, sondern es ruft auch selbst wieder Spannungen hervor, da es die Gefühle, die diese Verknüpfungen zu einem früheren Zeitpunkt geschaffen haben, immer wieder neu bedient.

Ist man einmal in dieser Situation und die Denkmaschine ist einmal angeworfen, kommt man dort nicht so einfach wieder heraus: denn das Affengeschnatter läßt sich durch den Willen nicht einfach so beeinflussen. Entscheidet man sich bewußt, an etwas bestimmtes nicht mehr zu denken, so wird dies meist nicht gelingen. Das Denken läuft im Gehirn automatisch weiter.

Auswirkungen des Affgengeschnatters

Das Affengeschnatter hat leider nicht nur Auswirkungen auf das geistige Wohlbefinden, sondern auch auf das körperliche Befinden. Bekannt ist dies unter dem Begriff der psychosomatischen Erkrankungen: das Herz schlögt schneller, der Blutdruck steigt, das Atemvolumen wird eingeschränkt, die Atemfrequenz steigt, man hat einen Kloß im Hals, ein Drückgefühl im Bauch und die Schulter und Halsmuskulatur spannt sich chronisch an. Wär es nicht nett, den Grund für unseren Streß und die schlechten Körperempfindungen, das negative Affengeschnatter, einzudämmen oder sogar ganz abzustellen. Durch den Willen funktioniert das nicht, wie wir erfahren haben. Aber es gibt einen anderen Weg, wobei wir wieder bei dem Thema der Seite "Achtsamkeit lernen" angekommen wären. Der ständige Gedankenstrom kann in der Tat beruhigt werden: in dem man Achtsamkeit lernt.

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